Ocean Initiatives & Earth Day

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Die Ocean Initiatives finden weltweit in Form von Reinigungsaktionen von Stränden, See- und Flussufern statt. Diese Müllsammelaktionen werden von Ehrenamtlichen organisiert. Die Surfrider Foundation Europa stellt ihnen dafür begleitende Maßnahmen zur Verfügung. Seit 20 Jahren vereint Ocean Initiatives weltweit tausende von Freiwilligen um Strände, Seen und Flüsse vom Müll zu befreien denn jedes Jahr landen ca. 10 Billiarden Tonnen Müll in unseren Meeren. Da ist es wichtig, das es solche Organisationen gibt. Es wird geschätzt das 80% der Abfälle, die im Meer gefunden werden, vom Land kommen. 60-90% dieser Abfälle sind aus Plastik und zersetzen sich unter Einfluss von Wind, Wasser und Sonne in Mikropartikel, die man nur schwer wieder aus dem Meer bekommt. Das daraus resultierende Problem: Fische nehmen diese Mikropartikel auf und landen dann auf unserem Teller. Laut einer Studie nehmen die Menschen weltweit 5 Gramm Mikroplastik in der Woche auf. Der Müll im Meer spiegelt leider unsere Konsumgesellschaft wieder. Der aktuellen Kreislauf: Fördern, Produzieren, Konsumieren und Wegwerfen und am Ende und muss neu überdacht werden. Menschen müssen weltweit aufgeklärt und sensibilisiert werden. Das Programm “Ocean Initiatives” versucht diesen Prozess, weltweit zu unterstützen und das schöne ist das wirklich jeder mitmachen kann. Jeder kann einen Beitrag leisten für eine saubere Umwelt.

Hier kommst du zum Programm:
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oceaninitiatives.org

Weitere Umweltaktionen

Tag der Erde

Der Earth Day bzw. Tag der Erde findet weltweit jedes Jahr am 22. April statt. An diesem Tag sollen wir darauf aufmerksam gemacht werden, über unseren Verbrauch von Ressourcen nachzudenken und wie wir die Umwelt besser schützen können. Es ist ein Tag an dem wir aufhören können, absurden Unsinn zu konsumieren wie zum Beispiel Kaffee in Kapseln, Salat in Tüten oder die sogenannten Quetschies für Kinder. Der Tag der Erde findet immer unter einem bestimmten Motto statt. 2017 war es in Deutschland z.B.: Green IT für’s Klima – Unsere Kommunikation wird grüner. Der Tag ist von großer internationaler Bedeutung und erreichte im Jahr 2000 ca. 5000 Umweltorganisationen in 183 Ländern. 2019 ist das weltweite Motto “End Plastic Pollution”. Um eine Veränderung selbst in die Hand zu nehmen gibt es sehr viele praktische Anregungen die man sofort umsetzen kann um die Umwelt zu schützen. Wichtig ist es über Nachhaltigkeit nachzudenken und so z.B. bessere Produkte zu kaufen wie fair gehandelte Kleidung oder Schuhe und nicht auf die billige Wegwerfmode zurückzugreifen. Viele Menschen machen sich Gedanken wie sie den Warenhandel CO2 freundlicher gestalten können – so wie die Firma timbercoast, eine Firma die beim Transport der Waren wieder auf Segelschiffe zurückgreift für den Kaffeetransport von Afrika nach Hamburg. Lobenswert, da viele Mitsegler das sogar “ehrenamtlich” machen.

Um selbst mit kleinen Schritten anzufangen kannst du zum Beispiel in Unverpackt-Läden einkaufen. Dort kannst du mit deinen mitgerachten Gläsern oder Dosen Lebensmittel kaufen, die nicht in Plastik eingepackt sind. Auch beim Einkaufen in Supermärkten kannst du eigene Einkaufsnetze nutzen um Obst und Gemüse einzupacken und somit auf die Plastiktüten zu verzichten. Desweiteren kannst du dir eine Glasflasche zulegen, die du immer wieder mit Wasser auffüllen kannst anstatt jedes mal eine Plasktikflasche mit Wasser zu kaufen. Es gibt also einiges, was man heute schon machen kann um unsere Umwelt zu unterstützen.

Auf der Seite earthday.de findest du Informationen zum Earth Day und weiteren Aktionen zum Schutz unserer Umwelt. Auch andere Unternehmen, wie Johnson & Johnson oder sogar PokerStars, setzen zum Tag der Erde ein Zeichen und versuchen durch kleine und große Veränderungen die Umwelt zu schonen.

Als Konsument haben wir die Wahl auf nachhaltige Waren zu setzen. Es gibt schon sehr viele Alternativen. Wir können auf fair hergestellte Schuhe zurückgreifen, die sich vom Style her hinter keinem anderen Paar Schuhen großer Marken verstecken müssen. Es gibt auch Alternativen zu Plastik Zahnbürsten, viele palmölfreie Nutella-Alternativen, mikroplastikfreie Cremes, Waschmittel, das auf chemische Wasserenthärter und Bleichmittel verzichtet, Deo’s ohne künstliche Duftstoffe, fair hergestellte Jeans und sogar eine alternative zum iPhone – das Fairphone.

 

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